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Sportvereine

Ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche

Täterinnen und Täter meiden Orte, Vereine und Institutionen mit hoher Transparenz und klaren Regelungen. Sie suchen nach Gelegenheiten und Orten, an denen sie sich Kindern und Jugendlichen unauffällig nähern können. Dagegen kann man einiges unternehmen und vieles ist ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen. Wir empfehlen:

  • Hinsehen und nicht wegschauen! Tabuisierung und Schweigen schützt die Falschen! Sorgen Sie für Transparenz und Klarheit, indem Verantwortlichkeiten, Zuständigkeiten und Aufgaben im Umgang mit sexualisierter Gewalt eindeutig geklärt sind.
  • Benennen Sie eine Vertrauensperson bzw. eine*n Beauftragte*n für alle Angelegenheiten des Kinderschutzes im Verein, die sich um Beschwerden, Verdachtsfälle, themenspezifische Informationen etc. kümmert.
  • Nehmen Sie an Fortbildungen und Informationsveranstaltungen zum Thema teil.
  • Legen Sie transparente Verfahren zum Umgang mit Verdachtsfällen fest (kleiner Managementplan).
  • Überprüfen Sie die fachliche und persönliche Eignung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Kindern und Jugendlichen nachhaltig in Kontakt kommen. Verlangen Sie die Vorlage eines erweiterten   polizeilichen Führungszeugnisses (21.50 Kb).
  • Prüfen Sie Ihre Satzungen und Ordnungen und sprechen Sie sich darin gegen jegliche Form von sexualisierter Gewalt aus.
  • Schließen Sie sich der Erklärung zum Kinderschutz des Landessortbundes Berlin und der Sportjugend Berlin an.

Damit Trainerinnen und Trainer sowie alle weiteren Ehrenamtlichen im Sport eine gewisse Sicherheit im Umgang und dem Erkennen der besprochenen Thematik erhalten, bieten Landessportbund Berlin und Sportjugend Berlin in Kooperation mit dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) sowie anderen Beratungseinrichtungen Fortbildungen zum Thema Kinderschutz an.